Österreich

Löwen Rallye 2026: Startplätze noch verfügbar!

Löwen Rallye 2026: Startplätze noch verfügbar! 1440 1080 ÖGHK

Die 47. Internationale Löwen Rallye findet vom 21. bis 23. August 2026 im Großraum Steyr statt.

Bisher sind 54 Fahrzeuge ab Baujahr 1909 sowie rund 100 Teilnehmer gemeldet.

Touristische Ausfahrt

Diese Oldtimer-Ausfahrt findet nach Roadbook mit Sonderprüfungen sowie Durchfahrtskontrollen rund um Steyr statt. Unsere Veranstaltung ist eine der wenigen Oldtimerevents ohne Zeitnehmungen!

Unsere Ausfahrten führen uns an allen drei Tagen durch die Region Steyr. Der Prolog am Freitag ist freiwillig und zählt nicht zum Gesamtergebnis.

Fahrzeug-Klassen

  • Klasse 1 Automobile bis 1929
  • Klasse 2 Automobile 1930 – 1949
  • Klasse 3 Automobile 1950 – 1969
  • Klasse 4 Automobile 1970 – 1994
  • Klasse 5 Motorräder bis 1994

Der Veranstalter behält sich je nach Starterfeld eine Neu-Aufteilung oder Zusammenfassung der Klassen vor. Die Erstplatzierten erhalten Ehrenpreise.

Kein Nenngeld für Club-Mitglieder!

Dies gilt ausschließlich für Fahrer und Beifahrer, die selbst zahlendes Mitglied in der ÖGHK sind. Für die Teilnehmer enthalten sind Mittagessen und Abendessen am Samstag (exklusive Getränke), die Fahrtunterlagen und Startnummern.

Alle weiteren Informationen in Kürze.

Gesamterlass 2026 für historische Fahrzeuge

Gesamterlass 2026 für historische Fahrzeuge 1200 900 ÖGHK

In der Vergangenheit war eine große Anzahl an Erlässen zu historischen Fahrzeugen zu beachten. Ein Überblick über alle relevanten Festlegungen war kaum mehr möglich. 2024 startete das KHMÖ in Zusammenarbeit mit Experten aus dem Beirat ein Projekt, einen Vorschlag zu einem Gesamterlass auszuarbeiten. Von Seiten des BMIMI wurde dann der Vorschlag aufgenommen, diskutiert und in einen soeben herausgegebenen Gesamterlass gegossen.

Dieser Erlass soll alle bisherigen Festlegungen zu historischen Fahrzeugen übersichtlich zusammenfassen. Gleichzeitig sollen die alten Erlässe aufgehoben werden. Zukünftig sollen keine separaten Erlässe ergehen, im Anlassfall soll vielmehr der vorliegende Erlass aktualisiert und versioniert werden. Ein besonderer Dank ergeht an das Kuratorium historische Mobilität in Österreich für die Zusammenfassung der bisherigen Bestimmungen und die Ausarbeitung des Entwurfs durch Dr. Michael Grubmann.

Mit diesem Schritt soll allen, die mit gesetzlichen Bestimmungen zum Thema „historische Fahrzeuge“ zu tun haben, die Arbeit und der Überblick zu geltenden Regeln erleichtert werden. Worum geht’s? Das Bundesministerium hat mit dem „Gesamterlass historische Fahrzeuge 2026“ erstmals, auf Initiative des KHMÖ, alle bisherigen Erlässe und Protokolle zu historischen Fahrzeugen in einem einzigen Dokument zusammengefasst. Ziel ist eine österreichweit einheitliche Vorgangsweise bei Genehmigung, Begutachtung und Betrieb historischer Fahrzeuge. Die bisherigen Einzelerlässe werden aufgehoben.

Die wichtigsten Punkte

  • Historische Fahrzeuge bleiben Fahrzeuge mit Baujahr bis 1955 oder Fahrzeuge ab 30 Jahren, die in der offiziellen Liste historischer Fahrzeuge eingetragen sind.
  • Die Anforderungen an Erhaltungswürdigkeit und Originalität werden klar definiert. Wesentliche Baugruppen müssen im Originalzustand erhalten bleiben, zeitgenössische Umbauten sind unter bestimmten Voraussetzungen zulässig.
  • Der Erhaltungszustand muss mindestens der Zustandsnote 1 bis 3 entsprechen; Fahrzeuge mit Zustandsnote 4 oder 5 können nicht als historische Fahrzeuge eingestuft werden.
  • Die bestehenden Fahrbeschränkungen bleiben aufrecht: 120 Fahrtage pro Jahr für historische Kraftwagen und 60 Fahrtage für historische Motorräder. Die Fahrten sind in einem nachvollziehbaren Fahrtenbuch zu dokumentieren.
  • Elektronische Fahrtenbücher sind zulässig, einfache Excel-Listen jedoch nicht.
  • Für Genehmigungen, Importfahrzeuge, Geräuschmessungen, Bereifung, notwendige Nachrüstungen, historische Militär-, Einsatz-, Sport- und Rallyefahrzeuge sowie zulässige Umbauten werden österreichweit einheitliche Regeln festgelegt.
  • Die wiederkehrende §57a-Begutachtung für historische Fahrzeuge erfolgt weiterhin grundsätzlich alle zwei Jahre.
  • und vieles mehr….

Fazit: Der neue Gesamterlass bringt vor allem mehr Klarheit und Übersichtlichkeit. An den grundlegenden Voraussetzungen für den Oldtimerstatus ändert sich nichts, viele bisher verstreute Regelungen sind nun erstmals übersichtlich in einem Dokument zusammengeführt.

Quelle: Kuratorium Historische Mobilität Österreich

ÖGHK auf der Oldtimer Messe Tulln 2026

ÖGHK auf der Oldtimer Messe Tulln 2026 1600 1200 ÖGHK

Die ÖGHK überzeugte mit einer breiten Palette historischer Fahrzeuge.

Vom 9. bis zum 10. Mai fand im beschaulichen Tulln die größte Oldtimerveranstaltung Österreichs statt. 87 Clubs und Museen sowie mehr als 750 Aussteller aus 16 Nationen hatten sich angemeldet. Die Besucher konnten sich auf den traditionellen Teilemarkt, aus dem die Messe vor 38 Jahren entstanden ist, und 17 Sonderausstellungen freuen. Darunter war natürlich auch unsere ÖGHK, die anlässlich des 50-jährigen Bestehens die ganze Bandbreite unseres Clubs präsentierte.

Das Team um Kurator Peter Sailer und Präsident Edi Melzer konnte acht historische Autos und vier Motorräder präsentieren. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Helfer:innen und Besitzer:innen bedanken, die ihre Fahrzeuge zur Verfügung gestellt haben.

Ausgestellte Fahrzeuge

Besondere Emotionen weckte der Fiat 508 „Balilla“ (1935), früher im Besitz von ÖGHK-Gründer Heinz Clostermeyer. Mit dem Steyr XII (1927) begründeten die Steyr-Werke ihre zweite Generation von Automobilen. Mit 11.124 gebauten Exemplaren war er das erste Großserien-Automobil Österreichs. Auch der Praga Piccolo (1929), der in Tulln als Holzkarosserie mit Blechverkleidung gebaut wurde, kam in verschiedenen Serien von 1924 bis 1941 auf über 17.000 Stück.

Die Perl AG aus Wien-Liesing warb einst mit „billiger als die Bahn ist die Reise mit dem Alpenwagen“ 3/16 (1923). Aus Salzburg kam ein süßer Fiat 500 „Topolino“ Roadster (1937). Der Opel Blitz 330-6 (1956) mit Feuerwehr-Aufbau und historischer Ausstattung diente einst in Bad Hofgastein.

Der Ferrari 512 P4 aus dem Jahr 1991 im Kraftfahrzeugmuseum Sigmundsherberg bringt es mit 1.080 PS auf über 400 km/h und war ein absoluter Hingucker für Motorsportfans. Der Ford Transit MK 1 (1974) galt als revolutionärer Kleintransporter und machte Ford zum Marktführer.

Auch die Motorräder wussten die Besucher:innen zu begeistern. Die Puch-Modelle 220 (1926), DS 50 (1960) und R 50 (1967) weckten viele schöne Erinnerungen, ebenso die am Comer See gebaute Garelli Capri (1964).

Lebendige Oldtimer-Szene

Der Besucherandrang in Tulln war wieder enorm. Bereits am Vormittag waren die umliegenden Parkplätze stark ausgelastet. Das Abacus Theater verzauberte mit dampfenden, futuristisch anmutenden Fahrzeugen im viktorianischen Stil.

Vielen Dank an alle Beteiligten! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Tulln im Mai 2027. [EM, MZ]

Heinz Clostermeyer

Heinz Clostermeyer Gedächtnisfahrt
8. August 2026

Heinz Clostermeyer Gedächtnisfahrt
8. August 2026
900 600 ÖGHK

Die ÖGHK Landesgruppe Niederösterreich Nord lädt im Rahmen der Oldtimertage 2026 und zum Gedenken an unser Gründungsmitglied und langjährigen Präsidenten zur

2. Heinz Clostermeyer Gedächtnisfahrt
8. August 2026

Programm und Ausschreibung

Nach dem Eintreffen im Landgasthaus Demel in Schönkirchen‐Reyersdorf (Hauptstraße 48a) erwartet Euch ein Frühstücksbuffet inklusive einem Heißgetränk. Danach erfolgt die Abfahrt über den Karpartenbick in Matzen und das östliche Weinviertel nach Marchegg mit Besuch des Stadtmuseum Marchegg mit anschließender Möglichkeit in der Schloßtaverne zu Speisen.

Heizhaus-Rallye
26. April 2026

Heizhaus-Rallye
26. April 2026
800 600 ÖGHK

Die ÖGHK Landesgruppe Niederösterreich Nord lädt im Rahmen der Oldtimertage 2026 und zum 50-jährigen Bestehen der ÖGHK zur

39. Heizhaus-Rallye
Heizhaus Eisenbahnmuseum Strasshof
26. April 2026

Jung trifft Alt und Alt trifft Jung

Eine Veranstaltung für alle, die automobile Geschichte nicht nur sehen, sondern auch fühlen möchten. Es wird ein Treffen historischer Automobile, Motorräder und klassischer Fahrzeuge, ein gemütlicher Frühlingstag mit Gleichgesinnten und Freunden historischer Bahnen und Kraftfahrzeugen.
Austro Daimler 6-17, Baujahr 1920, Foto © Franz Baldauf

Sonderausstellung Austro Daimler

Sonderausstellung Austro Daimler 1200 900 ÖGHK

Kraftfahrzeuge aus Wiener Neustadt.
25. November 2025 bis 29. März 2026

Friedrich und Ronald Fehr bemühen sich seit Bestehen ihres Oldtimer-Museums, die Technikgeschichte des österreichischen Automobilbaues mittels spezieller Sonderausstellungen zu pflegen. Die 8. Ausstellung dieser Art widmet sich der weltweit bekannten Wiener Neustädter Automobilbau-Firma „Austro Daimler“.

Der Streifzug durch die Geschichte und die Blütezeit des Automobilbaues bei Austro Daimler in Wiener Neustadt wird von Lisl und Heinz Mesicek in enger Zusammenarbeit mit dem Team Fehr geplant, organisiert und kuratiert.

Entstehung und Geschichte

Die von Eduard und Adam Fischer 1865 gegründete Maschinenfabrik und Gießerei wird 1899 von Josef Eduard Bierenz, einem Vertreter von Gottfried Daimler (Cannstatt, D), übernommen. Es entsteht die „Österreichische Daimler-Motoren Commanditgesellschaft Bierenz, Fischer & Co“. Der Gemeinderat von Wiener Neustadt beschließt die Unterstützung der neuen Firma durch finanzielle Maßnahmen. Damit ist ab 1900 der Weg frei zur Produktion von Fahrzeugen aller Art. 1906 werden bereits 430 Mitarbeiter beschäftigt. Zum selben Zeitpunkt übernimmt Ferdinand Porsche, nach Paul Daimler, die technische Leitung der Firma, die in „Österreichische Daimler Motoren GesmbH“ umbenannt wird und sich großteils von Cannstatt löst. Wie alle anderen österreichischen Automobilfabriken, musste auch Austro Daimler im Ersten Weltkrieg Fahrzeuge für die k. u. k. Armee bauen.

Zur Ausstellung

Aus der Blütezeit des Automobilbaus bei Austro Daimler in der Zwischenkriegszeit können wir ein breites Spektrum an seltenen Fahrzeugen präsentieren, so unter anderem:

AD 9/20 (Feuerwehr-Löschfahrzeug, 1912), AD 14/32 (1914), AD 6-17 (1920), AD 15/35 (1921), ADM 60/70 (1925), ADM Sport (1926), ADR 6 (LuxusSport-Cabrio, 1927), ADR 6 Limo (1928), ADR 6 (1928), D 5 P (KleinDraisine, 1932) und ADGR (TankLöschfahrzeug, 1940).

Das Ausstellungs-Team freut sich auf Ihren Besuch der Austro Daimler Sonderausstellung in Familie Fehrs Oldtimermuseum.

Text: Lisl + Heinz Mesicek

25. November 2025 bis 29. März 2026
täglich 11.00 – 19.00 Uhr

Familie Fehrs Oldtimer Museum
Stadionstraße 36a
2700 Wiener Neustadt

Peter Frohnwieser – ein Sammlerleben

Peter Frohnwieser – ein Sammlerleben 800 800 ÖGHK

Die Landesgruppe Salzburg trauert um ihren langjährigen Repräsentanten.

Am 22. August 2025 ist unser lieber Freund und Clubkollege Peter Frohnwieser nach langer, schwerer Krankheit von uns gegangen.

„Sammler sind glückliche Menschen“ sagte einst Johann Wolfgang von Goethe. Demnach muss Peter überglücklich gewesen sein, hatte er doch sein Leben lang unzählige Stücke zusammengetragen. Er war aber auch ein Getriebener seiner Sammelleidenschaft.

Peter Frohnwieser
1947 – 2025

Manfred Stengl (Olympiasieger 1964 und Rennfahrer), Peter Frohnwieser und Vater in Salzburg-Gnigl
© Dr. Helmut Krackowizer, Archiv Krackowizer

Familientradition

Die enge Verbindung zum Kraftfahrzeug war ihm in die Wiege gelegt worden. 1910 gründete sein Großvater eine Werkstätte für Automobile, Fahr- und Motorräder in Salzburg-Gnigl. Später kam der Handel mit Automobilen (Landesvertretung Glas) sowie Motorrädern und Rollern dazu (u.a. Piaggio). Peter arbeitete bis zu seiner Pension 2010 in dritter Generation mit seiner Schwester Sidi im Familienbetrieb. Heute führt sein Sohn Markus den Betrieb fort.

Peters Leidenschaft galt dem Motorsport und so wurde er aktiver Rennfahrer: egal ob beim Motocross oder im Auto bei Bergrennen. 1971 wurde er Dritter in der österreichischen Staatsmeisterschaft im Motocross in der Klasse bis 50 Kubikzentimeter. Leider ruinierte er sich beim Sport beide Knie.

Bestens vernetzt

ÖGHK-Gründer und Präsident Heinz Clostermeyer konnte Peter vor über 40 Jahren für unseren Verein verpflichten. Als Repräsentant in Salzburg (bis 2016) organisierte er unzählige Clubabende, Treffen, Ausfahrten und Löwen Rallyes im Salzburger Land.

In der Motorveteranenszene war er mit seiner Expertise überregional bestens vernetzt. Als Obmann der Interessensgemeinschaft KTM Historic organisierte Peter jahrelang die gleichnamige Sternfahrt. Legendär sind auch seine Oldtimertreffen für die Marke Glas im Gläsernen Tal im Attergau. Ebenso gründete und führte Peter den Technologie-Sammler- und Museumsvereins in Salzburg. Für das Dorotheum war er zudem Konsulent und Experte bei zahlreichen Versteigerungen.

Peter Frohnwieser wirbt für die KTM Historic Sternfahrt, 2009
© Peter Krackowizer

„Gott sei Dank, bist Du es und nicht meine Frau! Ich habe den Vergaser im Geschirrspüler.“

Stets hilfsbereit

Nicht zuletzt aufgrund seines strengen Elternhauses hatte unser lieber Peter seine Ecken und Kanten. Er war daher nicht immer leicht zu nehmen aber dennoch stets hilfsbereit – er konnte einfach niemals nein sagen.

Italien war für Peter ein Sehnsuchtsland. Egal ob am Meer oder am Gardasee, hier fand er Zeit zum Genießen. 2023 erfüllte sich noch einmal der Wunsch einer Reise mit seiner Schwester zum Gardasee.

Fehlen wird uns Peters verschmitztes Lächeln, das er bei jedem Witz und blöden Spruch zeigte. Als Clubkollege Alfred einmal an seiner Tür klingelte, reagierte Peter ganz erschrocken: „Gott sei Dank, bist Du es und nicht meine Frau! Ich habe den Vergaser im Geschirrspüler.“

Obwohl er schon lange an gesundheitlichen Problemen litt, schonte er sich nicht. Genau eine Woche vor der Löwen Rallye ist Peter Frohnwieser friedlich eingeschlafen. Neben seiner Frau Anita und den beiden Söhnen hinterlässt er viele dankbare Freunde, denen er die Leidenschaft um das historische Kraftfahrzeug einimpfen konnte.

Danke Peter!

Text: Toni + Verena Hohenauer, Martin Zehentner

Das war die Löwen Rallye 2025 in Salzburg!

Das war die Löwen Rallye 2025 in Salzburg! 800 600 ÖGHK

Die 46. Internationale Löwen Rallye fand von 29. bis 31. August 2025 im Großraum Salzburg statt.

Touristische Ausfahrt

Diese Oldtimer-Ausfahrt findet nach Roadbook mit Sonderprüfungen sowie Durchfahrtskontrollen rund um Salzburg statt. Unsere Veranstaltung ist eine der wenigen Oldtimerevents ohne Zeitnehmungen!

Unsere Ausfahrten führen uns an allen drei Tagen durch das Salzburger Land. Der Prolog am Freitag ist freiwillig und zählt nicht zum Gesamtergebnis.

Fahrzeug-Klassen

  • Klasse 1 Automobile bis 1929
  • Klasse 2 Automobile 1930 – 1949
  • Klasse 3 Automobile 1950 – 1969
  • Klasse 4 Automobile 1970 – 1994
  • Klasse 5 Motorräder bis 1994

Der Veranstalter behält sich je nach Starterfeld eine Neu-Aufteilung oder Zusammenfassung der Klassen vor. Die Erstplatzierten erhalten Ehrenpreise.

Kein Nenngeld für Club-Mitglieder!

Dies gilt ausschließlich für Fahrer und Beifahrer, die selbst zahlendes Mitglied in der ÖGHK sind. Für die Teilnehmer enthalten sind Mittagessen und Abendessen am Samstag (exklusive Getränke), die Fahrtunterlagen und Startnummern.

Nenngeld für alle weiteren Teilnehmer
Fahrzeug inklusive Fahrer € 120
pro weiterem Fahrzeuginsassen € 60

150 Jahre österreichisches Benzinautomobil

150 Jahre österreichisches Benzinautomobil 1200 800 ÖGHK

Siegfried Marcus – vom Ende zum Anfang. Sonderausstellung im Familie Fehrs Oldtimer Museum.

Hat er nun oder hat er nicht das Automobil erfunden? Die Rede ist von Siegfried Samuel Marcus, der 1831 in Malchin (Deutschland) geboren wurde.

Den Ruhm erntete bekanntermaßen Carl Friedrich Benz, dessen Patent-Motorwagen Nummer 1 von 1885 als erstes praxistaugliches Automobil gilt. Die Nationalsozialisten strichen sicherheitshalber den Juden Marcus per Befehl von oberster Ebene aus der Automobilgeschichte .

Fest steht, dass kein Benzinmotor der Welt heute existieren würde, wenn Siegfried Marcus nicht schon in den 1860er Jahren damit begonnen hätte, diese Gedanken in die Konstruktion eines Kraftfahrzeuges umzusetzen. Bereits im Juni 1864 erhielt er ein Privileg für  einen magnetelektrischen Zünder und im März 1865 für einen Vergaser.

Er hatte den Einfall, ein Luft-Kraftstoff-Gemisch mittels eines elektrischen Funkens zur Explosion zu bringen. Damit gilt dieses Fahrzeug als direkter Vorläufer des modernen Automobils, denn es vereint folgende Merkmale:

  • Vierrädriges Chassis
  • Vorderräder durch Lenkrad steuerbar
  • Motorantrieb durch verdampfungsfähigen flüssigen Brennstoff
  • Brennstoff durch Vergaser zerstäubt
  • Luft-Kraftstoff-Gemisch wird mittels elektrischen Funkens gezündet

Marcus erkannte in der durch flüssigen Kraftstoff betriebenen Maschine eine leichtere und einfachere Kraftquelle als die Dampfmaschine. Im Gegensatz zum Dreirad mit Kurbellenkung von Benz erinnert der Zweite Marcus Wagen eindeutig an heutige Kraftfahrzeuge. Bemerkenswert: ihm persönlich war seine automobilgeschichtliche Rolle bis zu seinem Tod 1898 in Wien nie wichtig.

Nachbau des Zweiten Marcus Wagen
Science Museum Group © The Board of Trustees of the Science Museum

Zur Ausstellung

Erleben Sie den Weg des österreichischen Benzinautomobils vom letzten komplett in Österreich konstruierten und gebauten PKW – dem geschichtsträchtigen Steyr Baby – zurück bis zum Anfang in Wien. Neben einem voll funktionstüchtigen Nachbau des Zweiten Marcus Wagens erwarten sie weitere einzigartige Pretiosen und Fahrzeuge.

Siegfried Marcus, der Erfinder des Benzinautomobils: eine faszinierende, einzigartige und lehrreiche Sonderausstellung von Kurator Peter Sailer, Vize-Präsident der ÖGHK.

19. Mai bis 15. November 2025, 11.00 – 19.00 Uhr

Familie Fehrs Oldtimer Museum
Stadionstraße 36a
2700 Wiener Neustadt

Siegfried Marcus, 1870 (Technisches Museum Wien)

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