Ausstellung

Austro Daimler 6-17, Baujahr 1920, Foto © Franz Baldauf

Sonderausstellung Austro Daimler

Sonderausstellung Austro Daimler 1200 900 ÖGHK

Kraftfahrzeuge aus Wiener Neustadt.
25. November 2025 bis 29. März 2026

Friedrich und Ronald Fehr bemühen sich seit Bestehen ihres Oldtimer-Museums, die Technikgeschichte des österreichischen Automobilbaues mittels spezieller Sonderausstellungen zu pflegen. Die 8. Ausstellung dieser Art widmet sich der weltweit bekannten Wiener Neustädter Automobilbau-Firma „Austro Daimler“.

Der Streifzug durch die Geschichte und die Blütezeit des Automobilbaues bei Austro Daimler in Wiener Neustadt wird von Lisl und Heinz Mesicek in enger Zusammenarbeit mit dem Team Fehr geplant, organisiert und kuratiert.

Entstehung und Geschichte

Die von Eduard und Adam Fischer 1865 gegründete Maschinenfabrik und Gießerei wird 1899 von Josef Eduard Bierenz, einem Vertreter von Gottfried Daimler (Cannstatt, D), übernommen. Es entsteht die „Österreichische Daimler-Motoren Commanditgesellschaft Bierenz, Fischer & Co“. Der Gemeinderat von Wiener Neustadt beschließt die Unterstützung der neuen Firma durch finanzielle Maßnahmen. Damit ist ab 1900 der Weg frei zur Produktion von Fahrzeugen aller Art. 1906 werden bereits 430 Mitarbeiter beschäftigt. Zum selben Zeitpunkt übernimmt Ferdinand Porsche, nach Paul Daimler, die technische Leitung der Firma, die in „Österreichische Daimler Motoren GesmbH“ umbenannt wird und sich großteils von Cannstatt löst. Wie alle anderen österreichischen Automobilfabriken, musste auch Austro Daimler im Ersten Weltkrieg Fahrzeuge für die k. u. k. Armee bauen.

Zur Ausstellung

Aus der Blütezeit des Automobilbaus bei Austro Daimler in der Zwischenkriegszeit können wir ein breites Spektrum an seltenen Fahrzeugen präsentieren, so unter anderem:

AD 9/20 (Feuerwehr-Löschfahrzeug, 1912), AD 14/32 (1914), AD 6-17 (1920), AD 15/35 (1921), ADM 60/70 (1925), ADM Sport (1926), ADR 6 (LuxusSport-Cabrio, 1927), ADR 6 Limo (1928), ADR 6 (1928), D 5 P (KleinDraisine, 1932) und ADGR (TankLöschfahrzeug, 1940).

Das Ausstellungs-Team freut sich auf Ihren Besuch der Austro Daimler Sonderausstellung in Familie Fehrs Oldtimermuseum.

Text: Lisl + Heinz Mesicek

25. November 2025 bis 29. März 2026
täglich 11.00 – 19.00 Uhr

Familie Fehrs Oldtimer Museum
Stadionstraße 36a
2700 Wiener Neustadt

150 Jahre österreichisches Benzinautomobil

150 Jahre österreichisches Benzinautomobil 1200 800 ÖGHK

Siegfried Marcus – vom Ende zum Anfang. Sonderausstellung im Familie Fehrs Oldtimer Museum.

Hat er nun oder hat er nicht das Automobil erfunden? Die Rede ist von Siegfried Samuel Marcus, der 1831 in Malchin (Deutschland) geboren wurde.

Den Ruhm erntete bekanntermaßen Carl Friedrich Benz, dessen Patent-Motorwagen Nummer 1 von 1885 als erstes praxistaugliches Automobil gilt. Die Nationalsozialisten strichen sicherheitshalber den Juden Marcus per Befehl von oberster Ebene aus der Automobilgeschichte .

Fest steht, dass kein Benzinmotor der Welt heute existieren würde, wenn Siegfried Marcus nicht schon in den 1860er Jahren damit begonnen hätte, diese Gedanken in die Konstruktion eines Kraftfahrzeuges umzusetzen. Bereits im Juni 1864 erhielt er ein Privileg für  einen magnetelektrischen Zünder und im März 1865 für einen Vergaser.

Er hatte den Einfall, ein Luft-Kraftstoff-Gemisch mittels eines elektrischen Funkens zur Explosion zu bringen. Damit gilt dieses Fahrzeug als direkter Vorläufer des modernen Automobils, denn es vereint folgende Merkmale:

  • Vierrädriges Chassis
  • Vorderräder durch Lenkrad steuerbar
  • Motorantrieb durch verdampfungsfähigen flüssigen Brennstoff
  • Brennstoff durch Vergaser zerstäubt
  • Luft-Kraftstoff-Gemisch wird mittels elektrischen Funkens gezündet

Marcus erkannte in der durch flüssigen Kraftstoff betriebenen Maschine eine leichtere und einfachere Kraftquelle als die Dampfmaschine. Im Gegensatz zum Dreirad mit Kurbellenkung von Benz erinnert der Zweite Marcus Wagen eindeutig an heutige Kraftfahrzeuge. Bemerkenswert: ihm persönlich war seine automobilgeschichtliche Rolle bis zu seinem Tod 1898 in Wien nie wichtig.

Nachbau des Zweiten Marcus Wagen
Science Museum Group © The Board of Trustees of the Science Museum

Zur Ausstellung

Erleben Sie den Weg des österreichischen Benzinautomobils vom letzten komplett in Österreich konstruierten und gebauten PKW – dem geschichtsträchtigen Steyr Baby – zurück bis zum Anfang in Wien. Neben einem voll funktionstüchtigen Nachbau des Zweiten Marcus Wagens erwarten sie weitere einzigartige Pretiosen und Fahrzeuge.

Siegfried Marcus, der Erfinder des Benzinautomobils: eine faszinierende, einzigartige und lehrreiche Sonderausstellung von Kurator Peter Sailer, Vize-Präsident der ÖGHK.

19. Mai bis 15. November 2025, 11.00 – 19.00 Uhr

Familie Fehrs Oldtimer Museum
Stadionstraße 36a
2700 Wiener Neustadt

Siegfried Marcus, 1870 (Technisches Museum Wien)

Gräf & Stift - 40/45, Baujahr 1914, Kaiserwagen

Von Gräf & Stift bis ÖAF

Von Gräf & Stift bis ÖAF 1600 1200 ÖGHK

Rückblick auf die Sonderausstellung in Familie Fehrs Oldtimer Museum in Wiener Neustadt.

Tradition verpflichtet!

Gemäß diesem Spruch haben wir – Heinz und Lisl Mesicek –  uns als Kuratoren der Ausstellung zusammen mit den Betreibern des Oldtimer Museums Fehr entschlossen, wieder eine Sonderausstel-lung zu organisieren.  Diese widmeten wir von Dezember 2024 bis März 2025 der ältesten Automobilfabrik Österreichs, der Firma Gräf & Stift.

Mit den Fahrzeugen des „Vereins zur Förderung der historischen Fahrzeuge der österreichischen Automobilfabriken“ und Unterstützung durch Obmann Stefan Reitgruber sowie von 8 privaten Leihgebern konnten wir die Firmengeschichte von Gräf & Stift bis ÖAF mit den extrem seltenen Automobilen erzählen. Von den noch etwa 27 existenten Gräf & Stift PKWs durften wir immerhin 10 Fahrzeuge in Wiener Neustadt präsentieren.

Am 2. Dezember 2024 eröffnete Friedrich Fehr gemeinsam mit Rainer Spenger, dem Vize-Bürgermeister von Wiener Neustadt, die Ausstellung mit dem auch schon traditionellen Kuhglockengeläute. Nach der wieder hervorragend organisierten Eröffnungsfeier durch das Team des Museums konnten die vielen geladenen Gäste nach einem ersten Rundgang den Abend mit einem Essen auf Einladung der Familie Fehr gemütlich ausklingen lassen.

Zusammen mit den ausgestellten Fahrzeugen und sehr persönlichen Führungen erzählten wir bei den einzelnen Exponaten die Geschichte dieser ältesten Automobilfabrik Österreichs.

Wie alles begann.

Ferdinand Gräf kam mit seiner Familie aus Schlesien nach Wien. Drei seiner technisch begabten Söhne gründeten eine Fahrrad-Reparaturwerkstatt. Hier bauten sie schon bald eine kleine Voiturette – ausgerüstet mit einem quer eingebauten 3,5 PS starken De Dion Bouton-Motor und quer angeordnetem Antriebsstrang.

Der erste gelenkte Vorderradantrieb der Welt, im Februar 1900 zum Patent angemeldet, wurde in diesem Fahrzeug verbaut, das bis heute erhalten ist! Die Lösung des quer zur Fahrtrichtung eingebauten Antriebsblocks wird auch heute noch im Fahrzeugbau angewendet. Diese technische Pionierleistung ist nur eine der vielen Erfindungen der Brüder Gräf.

Die Voiturette erregte auf der Automobilausstellung 1901 Aufsehen. Wilhelm Stift, ein Weißwarenhändler mit gutem finanziellen Hintergrund, baute zu dieser Zeit bereits einen Kleinwagen mit Namen Celeritas. Er erkannte die Qualität der Arbeiten der Brüder Gräf, beschloss seinen Automobilbau einzustellen und mit den Brüdern Gräf gemeinsam Automobile in seinen Produktionsräumen herzustellen.  1901 war das Gründungsjahr der Firma Wiener Automobilfabrik AG Gräf & Stift.

Arnold Spitz, Vertreter von De Dion Bouton und Carl Benz in der K u. K-Monarchie, warb Otto Hieronimus, der ein Auto von Benz nach Wien lieferte, von Benz ab und  ließ sich von ihm ein eigenes Auto konstruieren. Die fehlende Infrastruktur veranlasste Spitz, die junge Firma Gräf & Stift zum Bau dieses Wagens zu engagieren. Spitz verpflichtete sich, in den Jahren 1902 und 1903 die gesamte Produktion abzunehmen. Arnold Spitz war auch einer der ersten „Altauto Händler“, denn um seine Wagen zu verkaufen, nahm er alte Autos zurück. Vertragliche Ungereimtheiten führten 1904 zur Auflösung der Zusammenarbeit zwischen Gräf & Stift und Spitz. Für Gräf & Stift eine gute Entscheidung, da Spitz sich verkalkuliert hatte, finanziell abstürzte und 1907 Konkurs anmelden musste.

Gräf & Stift hatte mit dem Spitz-Wagenbau so gut verdient, dass man 1904 in der Weinberggasse im 19. Wiener Gemeindebezirk bereits ein Grundstück kaufen und eine Fabrik errichten konnte. Schon ab 1905 baute man mit 70 Mitarbeitern große Limousinen mit eigenen Motoren. Das Kaiserhaus, der Adel und das Großbürgertum waren die Kundschaft. 1913 konnten bereits 300 Mitarbeiter beschäftigt werden.

Im 1. Weltkrieg musste die Produktion auf Nutzfahrzeuge ausgerichtet werden. Nach dem Krieg lief neben der Fertigung von Bussen und Nutzfahrzeugen auch die Produktion der Mittel- aber auch der Luxusklasse-Pkws wieder an. Die wirtschaftlich angespannte Zeit wirkte sich jedoch negativ auf den Verkauf der großen Limousinen aus und führte zur Einstellung des Pkw-Baus noch vor dem 2. Weltkrieg.

Einstellung des PKW-Bau

Ähnlich war die Situation bei Austro Fiat – ebenfalls Lieferant des Kaiserhauses und ab 1921 in Österreichische Automobilfabrik „ÖAF“ umbenannt. Sie stellte in den 1930er Jahren ebenfalls den Pkw-Bau ein und hatte nur mehr Nutzfahrzeuge im Programm.

Nach dem 2. Weltkrieg war die Situation nicht viel anders. Das Augenmerk war wieder auf Nutzfahrzeuge und dem Autobusbau gerichtet. In den folgenden wirtschaftlich und finanziell turbulenten Zeiten kam es zur Verschmelzung vieler am Automobilsektor tätigen Firmen. 1971 erwarb ÖAF 99% der Aktien von Gräf & Stift und man fusionierte zur ÖAF-Gräf & Stift AG. ÖAF selbst war bereits 1970 von MAN übernommen worden.

1988 wurde das alte Werk in der Weinberggasse abgetragen und das neue Werk in Wien-Liesing von MAN auf den Gräf & Stift Gründen errichtet. ÖAF Gräf & Stift AG war bis 2001 die Firmenbezeichnung. Der Name Gräf & Stift war somit genau 100 Jahre im Firmentitel!

Seit 2001 hat „MAN Sonderfahrzeuge“ als Firmenname Verwendung gefunden.

Bericht von Lisl und Heinz Mesicek

Vielen lieben Dank!!!

Liebe Lisl und lieber Heinz!

Danke für diese einzigartige Ausstellung, die ihr hier zusammengestellt habt und Euren Einsatz für das historische Kraftfahrzeug. Wir wünschen Euch viel Gesundheit und freuen uns schon auf die nächste Ausstellung!

Besuch bei „Von Gräf & Stift bis ÖAF“

Besuch bei „Von Gräf & Stift bis ÖAF“ 1600 900 ÖGHK

Von GRÄF & STIFT bis ÖAF: Besuch der Sonderausstellung in Familie Fehrs Oldtimermuseum

Insgesamt 15 verschiedene Fahrzeuge welche vor und nach dem 1. Weltkrieg produziert wurden, stehen im Rampenlicht.

Dies ist der Verdienst der Kuratoren Lisl und Heinz Mesicek, denen es gelungen ist, acht Fahrzeuge aus Privatbesitz ins Oldtimermuseum nach Wiener Neustadt zu lotsen. Unterstützt wurde dieses Anliegen vom „Verein zur Förderung der historischen Fahrzeuge der Österreichischen Automobilfabriken“ unter Obmann Stefan Reitgruber, der sieben Automobile zur Verfügung stellte.

Ein herzliches Dankeschön an Lisl und Heinz, die uns mit ihrer launigen Doppelconférence hochinteressante Informationen zum Unternehmen Wiener Automobilfabrik AG Gräf & Stift und den ausgestellten Fahrzeugen nähergebracht haben.

Vor dem Verzehr von Schmankerln im Route 66 wurden Lisl und Heinz ein kleines Präsent als Dankeschön übergeben.

ACHTUNG!

Die Sonderausstellung ist noch bis 30.03.2025 Täglich von 11.00 – 19.00 Uhr geöffnet. Weiterführende Informationen unter:

https://www.fehrsclassiccars.at

Sonderausstellung: Seltene BMW Fahrzeuge

Sonderausstellung: Seltene BMW Fahrzeuge 599 450 ÖGHK

Die Österreichische Gesellschaft für Historisches Kraftfahrwesen Landesgruppe Niederösterreich Nord organisierte am Samstag den 23.März einen Besuch der Sonderausstellung Seltene BMW Fahrzeuge in Familie Fehrs Oldtimer Museum in Wiener Neustadt. Speziellen Dank an Lisl für die professionelle, launige und sehr informative Führung durch die Sonderausstellung.

Nach der Besichtigung der ausgestellten Objekte gab es ein gemeinsames gemütliches Mitagessen mit Steaks und anderen Köstlichkeiten im Restaurant Route 66 wo wir unseren Museumsbesuch ausklingen ließen.

Internationale Oldtimer Messe Tulln mit ÖGHK Stand

Internationale Oldtimer Messe Tulln mit ÖGHK Stand 640 480 ÖGHK

Die 35. Internationale Oldtimer Messe Tulln fand vom 6. bis 7. Mai 2023 statt. Als eines der bedeutendsten Events dieser Art in Österreich bot sie auf dem Messegelände Tulln eine große Ausstellung von Oldtimern, Youngtimern, Motorrädern und Traktoren sowie zahlreiche Aussteller aus dem In- und Ausland.

Die ÖGHK war traditionell mit einem Stand vertreten.

Internationale Oldtimer Messe Tulln mit ÖGHK Stand

Internationale Oldtimer Messe Tulln mit ÖGHK Stand 640 480 ÖGHK

32. Oldtimer Messe Tulln, 21. bis 22. Mai 2022

Nach der langen Corona Pause hatte die Oldtimerszene wieder die Möglichkeit ihre Schätze zu zeigen. Rund 650 internationale und nationale Aussteller präsentierten alles was das die Besucher kaufen und sehen wollten.

Der vor Jahrzehnten gegründete Teilemarkt von einem Oldtimerclub ist das Kernstück der Messe. Die Oldtimerhändler, die Vereine und die Museen ergänzen die Messe. Die am Samstag abgehaltene Oldtimer-/Youngtimer und Vintage Uhren Auktion stellte einen weiteren Höhepunkt der Messe dar.

ÖGHK Sonderausstellung 100 Jahre Mobilität fürs Volk Die ÖGHK – Österreichische Gesellschaft für historisches Kraftfahrwesen stellte 100 Jahre Mobilität vor. Eine breite Palette von Fahrzeugen die für die Volksmobilität produziert wurden. Vom Kommissbrot Hanomag über den Citroen 2CV bis zu den Japanern von MAZDA und Datsun.

Peter Sailer und sein Team haben wieder eine gute Repräsentation der ÖGHK für das interessierte Publikum zusammengestellt.

Sternfahrt zur Steyr Ausstellung in Wiener Neustadt

Sternfahrt zur Steyr Ausstellung in Wiener Neustadt 480 360 ÖGHK

Gleich mehrmals machten sich die Landesgruppen von Wien am 24. April 2022 sowie Niederösterreich am 12. März 2022 (Text) auf eine Sternfahrt zu dieser besonderen Ausstellung. Die Fotos sind von beiden Ausfahrten.

Lisl und Heinz Mesicek haben, teils mit eigenen Fahrzeugen und teils mit den Leihgaben der kleinen Gemeinschaft der Steyr-Auto Besitzer eine Ausstellung zustande gebracht, die zwar nur 14 Fahrzeuge umfasst, aber in der Qualität sicher nicht leicht übertroffen werden kann. Alle Fahrzeuge sind in 1A Zustand, fahrfähig und haben, zum Verkehr zugelassen die Ausstellung größtenteils mit eigener Kraft erreicht. Und das bei rund hundert Jahre alten Gefährten, das gibt es nicht oft.

Zwei Ausstellungen waren es die mich ähnlich beeindruckt haben: die Lutzky-Sammlung in Kremsmünster in Oberösterreich und die Sammlung Schlumpf, die ich vor etwa 40 Jahren gesehen habe (letztere sieht mittlerweile total anders aus, die Lutzky- Sammlung ist dem Untergang der gleichnamigen Glasfabrik zum Opfer gefallen und der Rest wurde von Mercedes Kröpfl unters Volk gebracht).

Zurück zur Ausstellung: Die Autos stehen schön restauriert und stumm im Familie Fehrs Oldtimer Museum in Wiener Neustadt. Familie Mesicek bewacht sie, damit sich kein Besucher an ihnen zu vergreifen wagt. Zu leben beginnen die einzelnen Exponate aber erst, wenn die Mesiceks über sie bzw. ihre persönlichen Erlebnisse erzählen (referieren ist sicher keine Übertreibung). Technikaffine Besucher kommen dabei voll auf ihre Rechnung: mir ist das Perrot-Bremssystem und das Steyr- Glockengetriebe (weder Google noch Wikipedia kennen es), besonders in Erinnerung geblieben.

Lisl und Heinz Mesicek haben uns bei dem von Bernhard Theuermann initiierten Besuch der Ausstellung in einer interessanten und teils auch amüsanten Doppelkonferenz die einzelnen Modelle der Steyr- Automobil- Produktion nahegebracht: Danke dafür. Denn die Ausstellung wurde Anfang November 2021 eröffnet und nun bis Ende April 2022 verlängert. In dieser Zeit zur Verfügung zu stehen, das ist eine nahezu herkulische Aufgabe, mehr als ein Marathon. Weil der dauert im Schnitt etwa 4 ½ Stunden.

Nach dem Besuch der Ausstellung gab es noch ein wohlschmeckendes Essen- Steak oder anderes.

Danke nochmals- wir werden uns gerne an diesen Tag erinnern!

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