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Béla Barényi Preis 2023 an Dieter Quester

Béla Barényi Preis 2023 an Dieter Quester 1200 800 ÖGHK

Kleinwetzdorf-Heldenberg am Freitag, dem 19. Jänner 2024: Der Béla Barényi Preis 2023 musste aus organischen Gründen auf das Jahr 2024 verschoben werden. Der Heurige Preis wurde auf geschichtsträchtigen Boden verliehen. Es bot sich für die Festveranstaltung das „Oldtimermuseum KOLLER am Heldenberg“. Der Beginn war für 19:00 Uhr angesetzt, für die geladenen Gäste gab es die Möglichkeit ab 17:00 Uhr das Oldtimermuseum zu besuchen.

Der Moderator Rudi Roubinek führte durch die Festveranstaltung. Die Laudatio über den Preisträger Dieter Quester hielt der Motorsportfunktionär sowie ehemaliger Automobilrennfahrer Hans-Joachim Stuck. Nach den Eröffnungsreden durch einen Vertreter der Landesregierung und dem Bürgermeister von Kleinwetzdorf, wurde in Abwesenheit an dem Ehrenpräsident der ÖGHK, AMV Begründer Mag. Heinz Clostermeyer eine Ehrenurkunde für besondere Verdienste zur Erhaltung der historischen Kraftfahrzeuge verliehen.

Über den Preisträger

Dietrich Erwin „Dieter“ Quester geboren am 30. Mai 1939 in Wien, ist ein ehemaliger österreichische Motorboot-, Motorrad- und Automobilrennfahrer. 1957 begann er mit Motorbootrennen, wo er 1962 Europameister in der 500 cm³ Außenborder- Rennbootklasse wurde. Die Jahre von 1963 bis 1965 waren im Motorradrennsport auf Norton, NSU und BMW weniger erfolgreich. Der Wechsel zum Automobilrennsport 1965 brachte ihm die Erfolge.

Béla Barényi Preis 2022 an Arturo Merzario

Béla Barényi Preis 2022 an Arturo Merzario 1200 800 ÖGHK

Die Übergabe des jährlich traditionell vergebenen Béla Barényi Preises – heuer schon zum 17. Mal – an Personen, die Hervorragendes zur kraftfahrtechnischen Mobilität beigetragen haben, durch die AMV, den ÖAMTC und die ROBERT BOSCH AG, konnte heuer endlich wieder in würdiger Form, unter Beisein eines breit gefächerten Publikums, erfolgen. Der Namensgeber für den Béla Barényi Preis war der Konstrukteur, der als einer der Begründer der passiven Sicherheit im Automobilbau gilt. Die Preis-Übergabe an die Preisträger war in den vergangenen Jahren der CoronaPandemie gar nicht oder leider nur sehr eingeschränkt möglich. Durch den Abend führte Rudi Roubinek, in seiner bekannt heiteren und lockeren Art.

Unser diesjähriger Preisträger, ARTURO MERZARIO, ein weltbekannter, erfolgreicher Rennfahrer aller Disziplinen, zeichnete sich darüber hinaus aus, durch seinen beherzten Einsatz, das Lebens von Niki Lauda bei seinem schweren Unfall am 1. August 1976, gerettet zu haben!

Die Begrüßung des Preisträgers und der zahlreich erschienenen Gäste erfolgte durch Ottokar Pessl-Vizepräsident der AMV in Vertretung von Präs. Mag. Heinz Clostermeyer, Dir. DI Oliver Schmerold – ÖAMTC – Gastgeber der Veranstaltung, sowie Frau Mag. (FH) Agnes Mazzei – Robert Bosch AG/Public Affairs.

Die Laudatio für den Preisträger erfolgte dieses Mal in Form eines Filmes über das Leben und Wirken von Arturo Merzario. Durch den Film führte KR Franz Steinbacher sehr launig und äußerst informativ; das Script zum Film verfaßte die Gattin von KR Franz Steinbacher, Frau Riki Steinbacher. Im Vorspann wurden alle bisherigen Preisträger präsentiert. Herzliche Gratulation zu diesem gelungenen Werk!

Nach erfolgter Übergabe des „Goldenen Löwen“ – der sichtbaren Form des Béla Barényi Preises – durch Ottokar Pessl/ Vizepräsident der AMV, erfolgte ein Interview des Preisträgers (der nur italienisch spricht) durch KR Franz Steinbacher – er spricht fließend italienisch und übersetzte. Das Interview war einerseits als Dankesrede und andererseits als Erzählung von Episoden aus dem Leben Antonio Merzarios zu verstehen.

Abgerundet wurde der Abend durch ein wunderbares Buffet; kleine, hohe Tische mit Sitzgelegenheiten im Foyer des Veranstaltungssaales, gaben den Gästen die Möglichkeit das gute Essen zu genießen und angenehm zu kommunizieren. Es muß deutlich bemerkt werden, daß die Organisation, Gestaltung und Ablauf der heurigen Béla Barényi Preisverleihung beispielhaft war – die Latte für kommende Preisverleihungen liegt sehr hoch!

Text: H.+L. Mesicek