Die Übergabe des jährlich traditionell vergebenen Béla Barényi Preises – heuer schon zum 17. Mal – an Personen, die Hervorragendes zur kraftfahrtechnischen Mobilität beigetragen haben, durch die AMV, den ÖAMTC und die ROBERT BOSCH AG, konnte heuer endlich wieder in würdiger Form, unter Beisein eines breit gefächerten Publikums, erfolgen. Der Namensgeber für den Béla Barényi Preis war der Konstrukteur, der als einer der Begründer der passiven Sicherheit im Automobilbau gilt. Die Preis-Übergabe an die Preisträger war in den vergangenen Jahren der CoronaPandemie gar nicht oder leider nur sehr eingeschränkt möglich. Durch den Abend führte Rudi Roubinek, in seiner bekannt heiteren und lockeren Art.
Unser diesjähriger Preisträger, ARTURO MERZARIO, ein weltbekannter, erfolgreicher Rennfahrer aller Disziplinen, zeichnete sich darüber hinaus aus, durch seinen beherzten Einsatz, das Lebens von Niki Lauda bei seinem schweren Unfall am 1. August 1976, gerettet zu haben!
Die Begrüßung des Preisträgers und der zahlreich erschienenen Gäste erfolgte durch Ottokar Pessl-Vizepräsident der AMV in Vertretung von Präs. Mag. Heinz Clostermeyer, Dir. DI Oliver Schmerold – ÖAMTC – Gastgeber der Veranstaltung, sowie Frau Mag. (FH) Agnes Mazzei – Robert Bosch AG/Public Affairs.
Die Laudatio für den Preisträger erfolgte dieses Mal in Form eines Filmes über das Leben und Wirken von Arturo Merzario. Durch den Film führte KR Franz Steinbacher sehr launig und äußerst informativ; das Script zum Film verfaßte die Gattin von KR Franz Steinbacher, Frau Riki Steinbacher. Im Vorspann wurden alle bisherigen Preisträger präsentiert. Herzliche Gratulation zu diesem gelungenen Werk!
Nach erfolgter Übergabe des „Goldenen Löwen“ – der sichtbaren Form des Béla Barényi Preises – durch Ottokar Pessl/ Vizepräsident der AMV, erfolgte ein Interview des Preisträgers (der nur italienisch spricht) durch KR Franz Steinbacher – er spricht fließend italienisch und übersetzte. Das Interview war einerseits als Dankesrede und andererseits als Erzählung von Episoden aus dem Leben Antonio Merzarios zu verstehen.
Abgerundet wurde der Abend durch ein wunderbares Buffet; kleine, hohe Tische mit Sitzgelegenheiten im Foyer des Veranstaltungssaales, gaben den Gästen die Möglichkeit das gute Essen zu genießen und angenehm zu kommunizieren. Es muß deutlich bemerkt werden, daß die Organisation, Gestaltung und Ablauf der heurigen Béla Barényi Preisverleihung beispielhaft war – die Latte für kommende Preisverleihungen liegt sehr hoch!
Text: H.+L. Mesicek


































































